Schreib-Workshop

Berlin Biennale, Akademie der Künste (2018)

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Wer schreibt eigentlich die Geschichte?

Wer hat das Wort?

Die anderen?

Ich?

Wir?

Welche Geschichte schreibe ich hier?

Sechzehn Schüler*innen nahmen im Rahmen der Berlin Biennale an einem Schreib-Workshop in der Akademie der Künste teil.

 

Das Motto der Biennale 2018, „We don’t need another hero“ – „Wir brauchen keinen weiteren Helden“, regte uns zu folgenden Fragestellungen an:

 

 

Was ist ein Held?

Was für Helden möchten wir sein?

Möchte ich überhaupt ein Held sein?

Welche Persönlichkeitszüge verbinden wir mit Helden?

Sind Helden sympathisch?

Gibt es reale Helden? Wer sind sie?

Wenn es keine Helden mehr gibt, wie werden sie ersetzt?

 

 

 

Helden – Superhelden – Antihelden: Diese Begriffe beschäftigten uns vor allem während einer lebhaften Diskussion im Kontext mit der Biennale Ausstellung in der Akademie der Künste.

 

Wer sind die Helden im Museum? Sind es die Künstler? Sind es die Kurator*innen, Kunstvermittler*innen und Kunstexpert*innen, die ein solides Wissen über Kunst besitzen? An welcher Stelle steht der Besucher? Wie kann er eine aktive(re) Rolle in der Ausstellung ergreifen?

 

Die Frage nach der Gestaltungshoheit / Deutungshoheit gab uns zahlreiche Schreibimpulse, die z. B. in den dokumentierten, kollektiv erstellten Schreibmaschinentexten deutlich werden.

 

Beteiligte

 

Kunst- und Kulturpartner:

Laura Vadot, Carolin Knüpper

Akademie der Künste

10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst / Bildung und (Ver-)Mittlung / Mona Jas

www.berlinbiennale.de

 

Kulturagentin:

Maja-Lena Pastor

 

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium:

Schüler*innen und Lehrer*innen des 8. Jahrgangs

Caren Buschko und der Kulturbeauftragte Frank Duscha

Akademie der Künste

Hanseatenweg 10

10557 Berlin

www.adk.de

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium / Landesprogramm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin